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Zwischen den Weltkriegen

Links Haus 15 mit den OP-Sälen und Röntgenabteilung, Rechts Haus 12, in dem 2 Stationen untergebracht waren (1926)
Um- und Anbauten des “Heidehauses” – zwischen den Weltkriegen und kurz danach
Der Erste Weltkrieg und die Jahre danach hatten vor allem an der Bausubstanz deutliche Spuren hinterlassen. Die bauliche Unterhaltung erforderte einen hohen Finanzaufwand, den der “Provinzialverein zur Bekämpfung der Tuberkulose” nicht länger aufbringen konnte. Daraufhin suchte man Unterstützung durch die Stadt Hannover. Nach erfolgreichen Verhandlungen wurde schließlich am 13. August 1920 zwischen dem Provinzialverein und der Stadt Hannover ein Übernahmevertrag des „Heidehauses“ im Rahmen eines Erbpachtvertrages abgeschlossen.
In der Folgezeit ließ die Stadt Hannover die größten Mängel beseitigen, modernisierte die Warmwasseranlage und errichtete ein neues Küchengebäude.

OP 1907
In den Jahren 1926/27 entstand zudem ein neues Operationsgebäude mit einer Röntgenabteilung und daneben ein Neubau (Haus 12) für Frischoperierte. Dadurch verfügte die Heilanstalt „Heidehaus“ zu jener Zeit über 286 Betten. Im Jahre 1937 wurde zwischen den Häusern 1 und 2 eine Verbindung geschaffen, so dass beide Häuser nun eine Einheit mit zwei Patienten-Stationen bildeten.

OP 1924
Die Weltwirtschaftskrise ging auch am „Heidehaus“ nicht spurlos vorüber. Erforderliche Neuanschaffungen unterblieben, nur die notwendigste bauliche Unterhaltung wurde vorgenommen. Drastische Sparmaßnahmen blieben nicht aus. Den Zweiten Weltkrieg überstand die Heilanstalt Heidehaus indes verhältnismäßig unbeschädigt; die in der Nähe niedergegangenen Luftminen hatten lediglich geringen Sachschaden angerichtet.

OP 1942
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Bautätigkeit fortgesetzt. So entstanden in denFünfziger Jahren nach einem Abriss des Maschinenhauses ein Verwaltungstrakt sowie der Wirtschaftshof mit Kesselhaus, Wäscherei, Werkstätten und Lagerraum. 1966 wurde ein Schwesternhaus fertiggestellt und 1967 konnte der Neubau von Haus 14 übergeben werden. Dieses beherbergte nun auf vier Etagen zwei Patienten-Stationen mit je 25 Betten, eine ärztliche Abteilung mit Ambulanz sowie Funktionsbereiche.



